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Roulette Regeln

In diesem Leitfaden erklären wir Ihnen die Roulette Regeln und wie dieses beliebte Casino Spiel korrekt gespielt wird. Unser Ziel ist es, Ihnen die Roulette Spielregeln anschaulich zu erklären, sodass Sie sich am Spieltisch ohne Probleme zurechtfinden,
Anfängerfehler vermeiden und einfach mehr Spaß haben.

Dieser Roulette Leitfaden lässt sich sowohl für Online Roulette als auch für die Roulette Tische in der örtlichen Spielbank anwenden. Wenn Sie noch nie Roulette gespielt haben, empfiehlt es sich zudem, ein paar Runden Online Roulette gratis
zu spielen, um sich mit dem Spielprinzipien vertraut zu machen. Notwendig ist das allerdings nicht, da das Roulette Spiel in den Grundzügen sehr einfach und damit schnell erlernt ist.

Also, machen wir uns mit den verschiedenen Roulette Regeln vertraut. Dann können Sie sich mit einem sicheren Gefühl an den Roulette Tisch setzen und dieses fantastische Casino Spiel in vollen Zügen genießen.

Das Spielprinzip

Das Spielprinzip von Roulette ist schnell erklärt. Dieses Spiel ist ein sogenanntes Ein-Parteien-Spiel. Das bedeutet nichts anderes, als dass jeder Spieler am Roulette Tisch für sich selbst spielt. Ob andere Spieler gewinnen oder verlieren,
hat keinerlei Einfluss auf das eigene Spiel.

Im Prinzip geht es bei Roulette darum, die nächste Zahl vorauszusage. Sie können dabei auf einzelne Zahlen, aber auch auf Zahlengruppen oder auf die Eigenschaften der nächsten Gewinnzahl setzen. Bevor wir uns um die möglichen Wetten kümmern,
sollten wir uns aber zuerst den Roulette Tisch selbst ansehen. Üblicherweise befindet sich der Roulette Kessel an einem Ende des Tisches. Dort befindet sich das Roulette Rad, wo mit der Roulette Kugel die Gewinnzahl ermittelt wird.

Ihre Wetten platzieren Sie auf dem grünen Spielfeld, dem sogenannten Tableau. Dort sind Felder für alle Roulette Zahlen, sowie für spezielle Wetten aufgetragen. Soweit, so gut. Sehen wir uns nun eine typische Spielrunde an.

Der Spielbeginn

In der Spielbank verkündet der Croupier den Beginn einer Spielrunde mit „Faites vos Jeux“ oder „Machen Sie Ihr Spiel“. Jetzt können Sie Ihre Wetten platzieren. Im Online Casino entfällt dieser Schritt oft, da Sie den Live Roulette Tisch für
sich alleine haben.


Spielt man in einem Casino, so platziert man seine Jetons auf den entsprechenden Feldern auf dem Tableau. Bei Online Roulette setzt man zuerst die Höhe der Roulette Wette fest und platziert diese anschließend mit einem Klick auf das virtuelle Spielfeld.


Nach einer festgelegten Zeit bringt der Croupier das Roulette Rad in Schwung und wirft die Kugel gegenläufig ein. Sie haben jetzt noch einige Augenblicke Zeit, Ihre Wetten abzuschließen oder anzupassen.

Rien ne va Plus – Nichts geht mehr

Noch während sich die Kugel im Roulette Rad dreht, verkündet der Croupier schließlich mit einem „Rien ne Va Plus – Nichts geht mehr“ das Ende der Setzrunde. Nun darf man keine weiteren Wetten platzieren oder seine Einsätze korrigieren. Die
Kugel rollt im Roulette Rad, bis sie an Schwung verliert, in einem Nummernfach zu liegen kommt und so die nächste Gewinnzahl bestimmt.

Nun verkündet der Croupier die Gewinnzahl und alle relevanten Gewinnkombinationen. Die Gewinne werden anhand einer Auszahlungstabelle berechnet und sofort ausbezahlt. Die nächste Spielrunde kann nun beginnen.

Roulette Wetten

Prinzipiell gilt, dass die Auszahlungsquote einer Roulette Wette von der Gewinnwahrscheinlichkeit abhängt. Je höher die Gewinnquote, desto schwerer ist es, die Wette auch wirklich zu gewinnen.


Bei Roulette kann auf einzelne Zahlen, Zahlengruppen und auf bestimmte Eigenschaften der nächsten Gewinnzahl gewettet werden. Dabei unterscheidet man zwei Gruppen, die sogenannten Einfachen Chancen und die Mehrfachen Chancen.

Einfache Chancen

Einfache Chancen sind alle Wetten mit einer Auszahlungsquote von 1:1. Bei einem Gewinn erhält man also das Doppelte seines Einsatzes zurück. Zu den einfachen Chancen zählen:

• Rot / Schwarz (Rouge / Noir) • Hoch / Tief (Passe / Manque) • Gerade / Ungerade (Pair / Impair)

Mehrfache Chancen

Mehrfache Chancen bieten eine höhere Gewinnquote, sind dafür aber auch schwerer zu gewinnen. Bei klassischem Roulette hat man diese Wettmöglichkeiten, wobei der traditionelle französische Begriff in Klammern steht:

Bezeichnung Bedeutung Quote
Zahl (Plein): Man setzt auf eine einzelne Zahl zwischen 0 und 36 35:1
Split (Cheval): Man setzt auf zwei, auf dem Tableau benachbarte, Zahlen 17:1
Straße (Transversale Pleine) Man spielt eine Querreihe auf dem Tableau, d.h. drei Zahlen 11:1
Ersten Drei (Les Trois Premiers) Man spielt die ersten drei Zahlen, also 0, 1 und 2 11:1
Quadrat (Carré) Man setzt auf ein Quadrat aus vier Zahlen auf dem Tableau 8:1
Ersten Vier (Les Quatre Premiers) Man spielt die ersten vier Zahlen, also 0, 1, 2 und 3 8:1
Zwei Linien (Transversal Simple) Man spielt zwei benachbarte Querreihen und damit sechs Zahlen 5:1
Dutzend (Douzaines) Man spielt ein Dutzend Zahlen, also 1-12, 13-24 oder 25-36 2:1
Spalte (Colonnes) Man spielt eine der drei Zahlenspalten auf dem Tableau 2:1

Bei der Quote gilt, dass der Einsatz nicht mitgezählt wird. Gewinnt man etwa eine Wette von 10 Euro auf eine einzelne Zahl, so erhält man die 10 Euro Einsatz plus 350 Euro Gewinn zurück.

Minimaler und maximaler Einsatz

Auf den meisten Roulette Tischen ist ein Minimumeinsatz und ein Maximaleinsatz vorgeschrieben. Mit einem Mindesteinsatz soll verhindert werden, dass Spieler mit zu geringen Einsätzen die Plätze am Roulette Tisch belegen. Der Maximaleinsatz soll
zum einen das Casino vor einem möglichen Bankrott schützen, zum anderen wird so auch das beliebte Martingale Spiel ausgehebelt.

Etwas kompliziert wird es, wenn die Spielbank für verschiedene Wetten unterschiedlich hohe Maximaleinsätze festlegt. Hier ist das Ziel einen Höchstgewinn festzulegen, der nicht überschritten werden kann.

Hier ein Beispiel für einen variablen Maximaleinsatz, bei dem der Höchstgewinn auf 12.000 Euro pro Roulette Wette beschränkt werden soll:

Wette Quote Maximaleinsatz Höchstgewinn
Einfache Chancen 1:1 12.000 € 12.000 €
Dutzende, Kolonnen 2:1 6.000 € 12.000 €
Transversale simple 5:1 2.400 € 2.400 €
Carré 8:1 1.500 € 12.000 €
Transversale Pleine 11:1 1.100 € 12.100 €
Cheval 17:1 700 € 11.900 €
Plein 35:1 350 € 12.250 €

Somit kann man in diesem Beispiel auf dem Roulette Tisch bis zu 12.000 Euro auf eine Einfache Chance setzen, aber nur maximal 350 Euro auf eine einzelne Zahl. Der Höchsteinsatz am Roulette Tisch gilt aber nur für einzelne Wetten. Man kann daher
mehrere Wetten pro Spielrunde abschließen, welche zusammen den Maximaleinsatz weit übersteigen.

Französisches Roulette

Französisches Roulette ist einer der beliebtesten Roulette Varianten, besonders bei Roulette Profis, da hier auf die Doppel Null verzichtet wird. Auf dem Roulette Rad gibt es daher nur 37 Zahlen, von 0 bis 36. Bei den Regeln für Französisches
Roulette ist der Hausvorteil des Casinos besonders gering, was natürlich die Spieler umso mehr freut.

Erfunden wurde diese Variante 1841 in Deutschland, als François Blanc in seiner Spielbank in Bad Homburg auf die Doppelnull verzichtete, um neue Spieler anzulocken. Durch diese kleine Änderung der Regeln für Roulette verringerte sich der Hausvorteil deutlich. Das sprach sich natürlich schnell unter den betuchten Spielern herum, weshalb sich andere Spielbanken in Europa gezwungen sahen, ihre Roulette Tische ebenfalls anzupassen. Schnell setzte sich diese neue Variante auf dem ganzen Kontinent unter dem Namen Französisches Roulette durch.

En Prison Regel Roulette

Eine weitere besondere Regel für Französisches Roulette ist die sogenannte En Prison Regel.

Fällt die Kugel auf Zéro (Null) würden normalerweise alle Einfachen Chancen verlieren, da die Null weder Rot noch Schwarz, Gerade oder Ungerade und im Sinne des Roulette Spiels auch nicht Hoch oder Tief ist.

Spielt man Französisches Roulette mit der En Prison Regel, so ist der Einsatz auf eine Einfache Chance bei einer Null aber nicht sofort verloren. Der Einsatz verbleibt stattdessen auf dem Spielfeld und wird bis zur nächsten Spielrunde gesperrt.
Sie geht also ‚ins Gefängnis‘ (en prison).

Gewinnt man in der nächsten Spielrunde die Einfache Chance, so erhält man seinen Einsatz zurück. Ein Gewinn wird auf diese Wette nicht ausbezahlt.

Diese Sonderregel ist deshalb von Vorteil für den Spieler, da bei anderen Roulette Versionen die Einfachen Chancen automatisch verlieren, wenn die Roulette Kugel auf die Null fällt. Mit der En Prison Regel erhält man zumindest eine Chance, seinen
Wetteinsatz zurückzuerhalten.

Amerikanisches Roulette

Amerikanisches Roulette ist, wie der Name bereits verrät, in den USA weit verbreitet, findet aber auch bei uns immer mehr Fans. Früher wurde diese Variante vor allem in den Salons und Spielstätten auf dem amerikanischen Kontinent gespielt und
ist so auch Teil der Wild West Folklore geworden.

Der größte Unterschied zu French Roulette ist, dass es bei den amerikanischen Roulette Regeln immer noch die Doppelnull gibt. Man spielt daher mit 37 Zahlen, nämlich 0, 00 und 1 – 36. Zudem wird die En Prison Regel nicht angewandt. Bei einer Null oder Doppelnull gelten alle Einfache Chancen automatisch als verloren.

Darüber hinaus ist das Tableau im American Roulette etwas anders angeordnet, was aber auf das Spiel selbst keinen direkten Einfluss hat. Man hat prinzipiell dieselben Wettmöglichkeiten wie im Französischem Roulette. Eine Ausnahme ist die zusätzliche Wettmöglichkeit auf die ersten fünf Zahlen (First Five), also auf 0, 00, 1, 2 und 3, welche 6:1 auszahlt. Diese Wette sollte aber vermieden werden, da sie den höchsten Hausvorteil aller Roulette Wetten aufweist und daher besonders ungünstig für den Spieler ist.

Besonders aufgrund der Doppelnull ist der Hausvorteil bei American Roulette deutlich höher (5,26 %) als bei Französischem Roulette (2,70 %). Rein mathematisch sollte man American Roulette Tische daher eigentlich meiden. Wer aber vor allem zur Unterhaltung spielt und seinem Bauchgefühl vertraut, der wird auch auf einem American Roulette Tisch jede Menge Spaß haben.

Europäisches Roulette

Eine weitere beliebte Variante ist Europäisches Roulette. Prinzipiell wird Europäisches Roulette mit den Regeln des French Roulette gespielt. Auf dem Tableau findet man daher nur eine Null und die Zahlen 1 bis 36.

Der größte Unterschied zwischen den beiden Varianten ist, dass das Spielfeld und die Ankündigungen des Croupiers bei European Roulette nicht auf Französisch, sondern auf Englisch oder auch auf Deutsch erfolgen. Das macht das Spiel für Anfänger
ideal, vor allem wenn man selbst kein Französisch spricht.

Zusätzlich hängt es vom Casino ab, ob auf einem Europäischen Roulette Tisch die En Prison Regel angewendet wird oder nicht. Hier lohnt es sich also, vor dem Spielbeginn nachzufragen, um Missverständnisse zu vermeiden.

Weitere Roulette Varianten

Besonders in den Online Casinos gibt es noch viele weitere Roulette Varianten, welche sich alle in kleinen Details voneinander unterscheiden können. Beliebt sind etwa Multi-Wheel Roulette Spiele, bei denen mit mehreren Roulette Rädern gleichzeitig
gespielt wird. Wem normales Roulette zu langweilig ist, kann daher online leicht neue, spannende Roulette Spiele entdecken.

Hier sollte man sich vor dem ersten Spiel immer über die Online Roulette Spielregeln informieren. So erlebt man keine unschönen Überraschungen und hat einfach mehr Spaß am Online Roulette Tisch.

Auf zum Roulette Tisch

Damit wäre Roulette eigentlich erklärt. Jetzt müssen Sie sich nur noch an den Roulette Tisch wagen, Ihren Einsatz tätigen und die Daumen drücken, während sich die Roulette Kugel im Kessel dreht. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und viel Glück mit diesem
spannenden Casino Spiel!

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