Jetzt anmelden

Blackjack Regeln

Zunächst die Grundregeln in der Zusammenfassung:

  1. Ehe das Spiel beginnt, machen die Spieler ihre Einsätze. Das bedeutet, sie wetten darauf, dass sie einen Kartenwert höher als der Geber, jedoch maximal 21 erhalten.

  2. Nachdem die Einsätze gemacht sind, teilt der Geber die Karten aus und zwar immer links herum. Jeder Spieler erhält zwei Karten, der Geber nimmt seine Karten zuletzt und zeigt nur eine, die andere legt er verdeckt

  3. Nun muss reihum jeder Spieler entscheiden, ob er „stand“ oder „hit“ wählt. Beim „stand“ behält er die Karten die er hat, der nächste Spieler ist an der Reihe. Beim „hit“ erhält er eine zusätzliche Karte. Zu beachten ist: Wenn der Kartenwert die 21 überschreitet, ist die Hand „bust“, das heißt, der Spieler hat dann verloren. Manche Spiele erlauben eine Zusatzwette, ob der Geber in diesem Spiel „bust“ geht.

  4. Wenn alle Spieler dran waren, zeigt der Geber seine verdeckte Karte. Liegt der Gesamtwert unter 17, muss der Geber noch eine Karte ziehen, bis er mindestens 17 erreicht, ohne jedoch die 21 zu überschreiten. Hat er mehr als 17 Punkte, darf er keine Karte mehr nehmen. Dies entscheidet auch über die Anzahl der Runden, die ein Spiel dauert

  5. Nun werden die Werte der Karten der anderen Spieler mit denen des Gebers verglichen: Hat der Spieler weniger Punkte als der Geber, hat er verloren, sein Einsatz wird eingezogen. Hat der Spieler mehr Punkte als der Geber, jedoch unter 21, hat er gewonnen, er behält seinen Einsatz und bekommt die Summe noch einmal dazu.

  6. Hat der Spieler einen Blackjack, also eine 10 und ein Ass das mit 11 Punkten gezählt wird, gewinnt er gegen den Geber sogar 3:1. Wichtig: Ein Blackjack ist nur dann gegeben, wenn zwei Karten 21 Punkte ergeben. Daher ist die Zusammensetzung dieses Bildes klar: Eine 10 und ein Ass.

  7. Haben Geber und Spieler einen Gleichstand, entsteht ein „Push“, das bedeutet: beide Seiten behalten ihren Einsatz.

  8. Das Kaufen von Karten durch Geber und Spieler wird so lange fortgesetzt, bis alle Spieler entweder einmal verloren oder einmal gewonnen haben. Auch das Überkaufen des Gebers, wenn er also mit den Karten die er hat über 21 kommt, beendet das Spiel.

So wird gespielt

Die Regeln lesen sich zunächst vielleicht etwas kompliziert, jedoch ergibt sich der Spielverlauf ganz von selbst. Die Kartenfarben haben auf die Punkte keinen Einfluss. Eine Herz 10 hat also ebenso 10 Punkte wie eine Kreuz 10. Alle Bildkarten, also Bube, Dame und König, zählen 10. Erscheint ein Ass, zählt es 1 oder 11. Eine Bildkarte und ein Ass sind immer ein Blackjack.

Gespielt wird meist mit mehreren Decks, je nach Casino sind beim Blackjack online bis zu acht Kartendecks zulässig. Die Karten werden sorgfältig gemischt, oft geschieht dies maschinell. Danach werden Sie in den Kartenschuh eingelegt. Das ist der Kasten aus dem der Geber die Karten entnimmt, wenn sie verteilt werden. Der Kartenschuh stellt sicher, dass der Geber tatsächlich immer nur eine Karte gibt und auch, dass er ebenso wie die anderen Spieler garantiert keine Möglichkeit haben, einen Blick auf die Karte zu erhaschen.

Je nach Casino gibt es Tischlimits, also Mindest- und Höchsteinsätze. Das unterste Limit liegt in der Regel bei 5 $ oder Euro, der Höchsteinsatz wird vom Casinobetreiber festgelegt. Im Caesar’s Palace in Las Vegas wird mit dem derzeit höchsten Tischlimit weltweit gespielt, der Höchsteinsatz pro Runde beträgt hier beeindruckende 50 000 $. Manche Casinos bieten außerdem an, den Einsatz zu versichern. So können Spieler sich mit einer zusätzlichen Gebühr gegen den Totalverlust ihrer Einsätze sichern. Wie viel des Einsatzes versichert ist, variiert. Meist sind es jedoch um die 50 %.

Glück oder Können?

Fragt man erfahrene Blackjack-Spieler, werden sie vermutlich sagen, dass beides gleichermaßen eine Rolle spielt. Die Spieler sehen vom Geber nur eine Karte, die andere bleibt bis zum Ende der Runde verdeckt. Ziel ist es also, den Wert der verdeckten Karte richtig zu erraten und entsprechend zu taktieren. Die Karten aller anderen Spieler liegen offen, können also gesehen werden. Der Strategie-Teil beginnt genau hier:

Stellen Sie sich vor, es wird mit vier Decks gespielt. Ein Deck enthält 52 Karten: Die vier Farbsätze mit 9 Karten, 12 Bildkarten und die Asse. Mal vier: Es sind 208 Karten im Spiel. Pro Deck gibt es vier Asse, das heißt es sind 16 Asse im Spiel. Die acht Spieler am Tisch haben alle jeweils eines, plus den Karten die sie auf der Hand haben. So oder so: acht Asse sind bereits verteilt. Welche Karte des Gebers liegt offen? Und wie wahrscheinlich ist es, dass die verdeckte Karte ein Ass oder eine andere hochwertige Karte ist? Zur Erinnerung: Die Personen zählen 10 und die 10er zählen auch alle 10. Es gibt also 64 Karten mit dem Wert 10 im Spiel. Zusammen mit den Assen wird in dieser Konfiguration also mit 80 von 208 hochwertigen Karten gespielt. Das bedeutet: 38,5% aller Karten sind immer hochwertig, egal wie viele Karten im Spiel sind.

Keine Sorge, Sie müssen nicht erst einen Kurs in Stochastik (Wahrscheinlichkeits- und Statistikberechnung) belegen, um ein guter Blackjack-Spieler zu werden. Doch ist es hilfreich diese Richtwerte im Kopf zu behalten. Werden in einer Runde viele hochwertige Karten gegeben, dürfte die Dichte in der nächsten Runde abnehmen. Je mehr Spieler am Tisch sind, umso eher können Sie einschätzen, was als nächstes gegeben werden dürfte. Und: Die Karten jedes Spielers, der durch Überkaufen oder gegen den Geber verliert, oder der aussteigt, bleiben auf dem Tisch. Sie gehen nicht zurück ins Deck, so sind diese Karten also aus dem Spiel.

Merken Sie sich also:

– die Anzahl der Decks mit denen am Tisch gespielt wird
– 38,5 % hochwertige Karten, das macht 20 pro Deck

Die Grundstrategie

Beginnen wir mit einigen Begriffen. Wenn Sie sich über die Blackjack Spielstrategie informieren, werden Sie als erstes auf Begriffe wie „harte Hand“ und „weiche Hand“ stoßen. Die Unterscheidung ist ganz einfach:

Bei der „harten Hand“ befindet sich kein Ass unter Ihren Karten oder ein Ass, welches als eins gezählt wird. Dass ist dann der Fall, wenn sie mehr als zwei Karten haben und das Ass die 21 überschreiten, also die Hand sprengen würde.

Bei der „weichen Hand“ wird das Ass oder mindestens ein Ass auf der Hand mit 11 gewertet. Ob hart oder weich liegt also am Ass und wie es gezählt wird.

Aus einer weichen Hand kann durch Ansage eine harte werden, der umgekehrte Weg ist nicht zulässig. Sie dürfen pro Spiel nur ein Mal wechseln. Ein Beispiel: Haben Sie eine 4, eine 6 und ein Ass, ist das entweder eine weiche 21 (kein Blackjack!) oder eine harte 11.

Grundsätzlich gilt: Egal welche Karte der Geber zeigt, wenn Sie selbst 17 oder mehr haben, sollten Sie keine weiteren Karten fordern. Wenn Sie unter 8 haben, sollten Sie immer eine Karte fordern. Alles andere hängt von der offenen Karte des Gebers ab. Ist sie unter 10, nehmen Sie immer eine Karte, denn selbst wenn die verdeckte Karte ein Ass ist, wird er garantiert keinen Blackjack haben. Ist die Karte des Gebers jedoch eine 10 (Personenkarten werden auch als 10 gezählt!) oder ein Ass, Vorsicht!

Beim „split“ kann der Spieler aus einer Hand zwei machen, wenn er zwei gleichwertige Karten auf der Hand hat. Es kann immer nur mit einer Hand weiter gespielt werden es sei denn, die Tischregel sieht anderes vor. Wenn mit der geteilten Hand weiter gespielt wird, muss für die zweite Hand ein ebenso hoher Einsatz wie für die erste gesetzt werden.

Beim „double“ kann der Spieler nach Erhalt der ersten beiden Karten den Spieleinsatz verdoppeln. Achtung! Bei einer geteilten Hand kann in aller Regel nicht verdoppelt werden. Hier gilt es, die Tischregeln zu beachten.

Blackjack „lebt“ von Wahrscheinlichkeiten. Die beste Strategie wird also allenfalls etwas Sicherheit bringen, jedoch sind Sie vor Überraschungen nie gefeit. Jedoch gilt: Wenn Sie ein paar Tipps befolgen, werden Sie langfristig öfter gewinnen als verlieren.

Welche Strategie ist optimal?

Wenn Sie sich umhören oder auch zum Thema belesen werden Sie feststellen, dass es mehrere Strategien gibt. Das hat auch damit zu tun, dass es mehrere Blackjack Varianten gibt. Je nach Casino, sogar je nach Tisch kann eine andere Spielvariante angesagt sein. Das Wichtigste ist also, zuerst einmal zu wissen, welche Blackjack Variante gespielt wird.


Sieht man sich in Casinos um, so scheint es weder on- noch offline eine Variante zu geben, der der Vorzug gegeben wird. Alle Varianten erscheinen recht gleichmäßig verteilt. Wir werden uns also die Varianten dieses ebenso einfachen wie faszinierenden Spieles einmal genauer ansehen. Noch einmal: Wenn Sie nicht über eine besondere Begabung wie der „Rainman“, gespielt von Dustin Hofmann im gleichnamigen Film verfügen, werden Ihnen Strategien sicher helfen, doch eine Garantie sind sie nicht. Der „Rainman“ leidet an Autismus, seine Inselbegabung ist das Absolute Gedächtnis, er kann sich nicht nur beliebig viele Karten merken sondern auch die Wahrscheinlichkeit, wann eine Karte fallen wird, sehr genau berechnen.

Verschiedene Varianten, immer das gleiche Spiel

Wussten Sie, dass Sie, dass Sie Blackjack vermutlich schon kennen? Aus Ihrer Kinderzeit! Sicher haben Sie damals auch mit Begeisterung „17 und 4“ gespielt. Ein schnelles, aufregendes Kartenspiel, dass man ebenso gut zu Zweit wie auch mit beliebig vielen Spielern spielen kann. Auch eine Würfel Variante gibt es, bekannt als „Mäxle“. Hier war der Fall einer eins und einer zwei das höchste Ziel. Beide Spiele basieren auf Blackjack.

Ursprünglich geht das Spiel übrigens auf die archetypische Legende des sterbenden Lebemannes zurück, der den Tod bei einem letzten Kartenspiel um das eigene Leben zu besiegen versucht. Diese Geschichte wird weltweit erzählt. Da der Tod im englischen Sprachgebrauch auch „Black Jack“ genannt wird, erhielt das Spiel diesen Namen. Traditionell wurde es tatsächlich nur mit zwei Karten gespielt mit dem Ziel: Alles oder nichts. Ob nun das Spiel aus der Legende abgeleitet wurde, oder ob die Legende bei einem langen Spieleabend vor der Frage: Woher kommt dieses Spiel? Ersonnen wurde, ist leider nicht eindeutig zu klären. So oder so: Der Spieler versucht sein Glück und spielt um einen Einsatz. Glücklicherweise geht es meistens „nur“ um Geld oder eben den Sieg.

Double Exposure Blackjack

Wie der Name schon sagt, sind bei dieser Variante beide Karten des Gebers sichtbar. Der Wermutstropfen: Diese Form wird meistens mit sehr vielen Decks, also sechs oder gar acht, gespielt. Auf diese Weise werden Kartenzähler abgeschreckt. Ebenso wird der Zufallseffekt massiv erhöht. Der entscheidende Vorteil ist jedoch, dass die Spieler sehen, wogegen sie bieten. Jedoch wird dieser Vorteil wieder negiert mit der Regel der „weichen 17“. Wenn der Geber eine 17 hat, wird diese IMMER als weich angesehen. Das heißt: Im Gegensatz zum normalen Blackjack kann der Geber dann eine weitere Karte ziehen, die die Hand entweder verbessert oder unberührt lässt. Er kann sich also bei diesem Wert nie überkaufen. Weiterer Nachteil: Man kann gegen den Geber nie unentschieden spielen. In diesem Fall gewinnt immer der Geber.

Ansonsten kann der Spieler:

  • immer keine Karte ziehen wenn er weniger oder gleich 21 hat

  • immer eine Karte nehmen, wenn er weniger als 21 hat

  • genau einmal ein Pärchen aufteilen

  • bei 9, 10 oder 11 Punkten den Einsatz verdoppeln, sofern der Tisch diese Regel zulässt

Im Gegensatz zum herkömmlichen Spiel kann der Spieler:

  • nicht aufgeben

  • keine Versicherung kaufen, denn es sind ja jederzeit die zwei Karten des Gebers sichtbar

Sehen wir uns nun einige gängige Blackjack Varianten an:

Blackjack Switch

Diese Version wurde 2009 patentiert, ist also relativ jung. Grundsätzlich wird sie wie jede andere Form gespielt, die Abweichung ist jedoch, dass mit zwei Händen statt nur mit einer gespielt wird. Einmal darf die jeweils erste Karte der Hände getauscht werden, daher Blackjack Switch. Wie bei allen anderen Varianten auch muss der Dealer bei 16 oder weniger Punkten auf einer Hand eine Karte ziehen und darf bei 17 oder mehr auf einer Hand eben nicht ziehen. Dabei wird jede Hand gesondert behandelt.

Achtung! Diese Variante bietet einen enormen statistischen Vorteil für den Geber denn:

  • er überkauft sich nicht ab 22 aufwärts, er kann ja switchen

  • das Mitzählen der Karten bietet hier für den Spieler keinen Vorteil, da die Wahrscheinlichkeiten für das Auftauchen von Karten verzerrt wird

Diese Form ist nur für sehr erfahrene Spieler geeignet, die sich den Nervenkitzel des chaotischen, wirklich zufälligen Spieles wünschen. Es wird durchaus häufig angeboten, weil es einen besonderen Reiz bietet. Doch ist die Gewinnaussicht für den Spieler deutlich eingeschränkt im Vergleich zum klassischen Blackjack.

Bonus Blackjack

Diese Variante dürfte eine der attraktivsten Formen des Blackjack sein. Sie wird IMMER mit zwei Decks gespielt, bietet also enorme Vorteile, wenn Sie die Karten mit zählen. Wie beim normalen Blackjack setzen Sie zunächst einen Einsatz und können dann für die ersten beiden Karten, die Sie erhalten eine zusätzliche Wette machen. Einfarbige Blackjacks werden dabei mit 50:1 dotiert, zweifarbige mit 25:1.

Wie beim normalen Blackjack auch können Sie:

  • Karten ziehen

  • Ihren Einsatz verdoppeln

  • Ihre Hand aufteilen, wenn Sie ein Pärchen haben (ein Teil der Karten kann abgelegt werden, es spielt nur der Teil der Karten in der Hand)

  • Ihre Hand aufgeben, also vorzeitig aussteigen

  • eine Versicherung abschließen, wenn der Geber ein Ass zeigt

Hat der Geber einen Blackjack, gewinnt er automatisch gegen alle Spieler, die keinen haben. Dies ist bei der herkömmlichen Variante ebenso, doch bietet Ihnen die Bonusvariante eine Chance, den Geber zu überbieten: Ist dessen Blackjack zweifarbig, also etwa Pik Ass und Herz-Dame, Ihrer jedoch einfarbig, also etwa Kreuz-Ass und Pik-Dame, haben Sie gewonnen.

Elimination Blackjack

Was Poker Recht ist, sollte Blackjack billig sein….denken inzwischen nicht nur Fans des Kartenspiels. Mit Elimination Blackjack wurde eine Turnier taugliche Version entwickelt. Hier spielt der Spieler nicht nur gegen den Geber, sondern alle Spieler spielen gegeneinander. Das Ziel ist: So lange wie möglich am Tisch zu bleiben.

Das Spiel selbst verläuft nach den klassischen Blackjack Regeln. Die Variante: Die Spieler müssen sich ins Spiel einkaufen. Für eine festgelegte Summe erhält jeder Spieler zunächst eine genau definierte Summe an Chips. Wer keine Chips mehr hat, muss den Tisch verlassen. Eine weitere Variante: jeder spielt gegen jeden. Es ist also nicht wie beim klassischen Blackjack, bei dem alle Spieler gegen den Geber antreten. Oft wird auch die Anzahl der zu spielenden Hände limitiert.

Das Elimination Blackjack ist mit einem Preisgeld dotiert, welches von dem Spieler gewonnen wird, der am Ende des Spieles die meisten Chips hat. Nehmen Sie sich vor Eliminierungshänden in Acht! Diese haben Sie bei 8, 16 oder 25 Punkten festgelegt, es sei denn, der Veranstalter setzt andere Blackjack Regeln fest. Eine Eliminierungshand schickt Sie ebenso aus dem Spiel wie zu wenige Chips für die Basiswette, oder keine Chips mehr.
Diese Form des Blackjack ist relativ jung, regelmäßig angeboten wird es seit 2010. Es ist besonders für die Online-Variante geeignet und erfreut sich in Online Casinos wachsender Beliebtheit. Auch erste Online-Turniere werden bereits veranstaltet. Betrachtet man das Wachsen des Interesses und setzt es mit Poker Turnieren, allen voran Texas Hold‘Em in statistischen Vergleich, dürfte diese Alternative des Blackjack in wenigen Jahren die Beliebtheit von Poker als Turnierspiel erreicht oder gar überrundet haben. Schauen Sie doch einmal, vielleicht können Sie irgendwo in diesem Zusammenhang auf Blackjack wetten. Es würde sich höchstwahrscheinlich lohnen.

European Blackjack

Wenn Sie in Kinofilmen Blackjack-Szenen sehen, wird meist nach den, übrigens leicht vereinfachten,amerikanischen Regeln gespielt. In europäischen Casinos on- wie offline wird jedoch der ursprünglichen europäischen Version häufig der Vorzug gegeben. Die Blackjack Regeln sind hier etwas komplexer und es wird immer mit acht Decks gespielt. Eine kleine aber interessante Abweichung zum American Blackjack: Trotz der erheblichen Kartenmenge wird nach JEDEM Spiel komplett neu gemischt und nicht etwa nur die ausgespielten Karten.

Hier die Eckpunkte im Überblick:

  • Bei 16 oder weniger Punkten MUSS der Geber ziehen

  • Bei 17 oder mehr Punkten DARF der Geber NICHT ziehen

  • Mit einer weichen 17 muss der Geber passen

  • Blackjack wird mit 3:2 dotiert

  • Versicherung bietet 2:1

  • Gleichstand bringt 1:1

  • Verdoppelt werden kann mit 9, 10 und 11

  • Verdoppeln mit Teilen ist zulässig

  • Vieren, Fünfen und Zehnen dürfen nicht geteilt werden

  • Teilen ist nur einmal möglich

  • man erhält den halben Einsatz zurück, wenn man aufgibt weil der Geber ein Ass zeigt

  • Der Spieler verliert komplett, wenn der Geber Blackjack hat einschließlich Teilen und Verdoppeln

Gerade das ständige neue Mischen macht diese Blackjack Variante höchst unattraktiv für Kartenzähler. Erstens werden nie genug Karten gespielt um auf eine vernünftige Schätzung zu kommen. Zweitens beginnt das Zählen bei jedem Spiel erneut ohne dass sich Referenzkarten ergeben.

Auf den ersten Blick erscheint die Regel des Nicht-Teilens bestimmter Kartenwerte wenig spektakulär, jedoch zeigt sich in der Spielpraxis ein anderes Bild. Tatsächlich setzt es den Spieler in Nachteil, da es das Zählen noch einmal erschwert und auch die Möglichkeiten des Spielers gegenüber einer schwachen Geberhand deutlich reduziert.

Ausgleich findet diese Benachteiligung jedoch, durch eine andere Regelabweichung: Der Geber darf seine verdeckte Karte erst nach allen Spielaktionen ansehen. Damit haben Geber und Spieler die gleichen Voraussetzungen, sie kennen die Hand des Gebers nämlich nicht, ehe das Spiel gemacht ist. So kann auch ein sehr versierter Spieler im Live-Spiel nicht auf non-verbale Signale des Gebers hoffen, da der ja selbst nicht weiß, welche Karten er spielt.
High Streak Blackjack

Diese seit 2012 bekannte Variante wird vornehmlich in Online Casinos angeboten. Gespielt wird mit zwei Decks, die jedoch nach jedem Spiel neu gemischt werden. Für versierte Spieler macht es dieser Umstand etwas schwerer, aber nicht unmöglich das Deck einzuschätzen. Wenn Sie mehrere gewinnende Hände in Serie spielen, greift der High Streak:

  • Bei zwei aufeinanderfolgenden Händen: 1:1

  • bei dreien: 2:1

  • bei vieren: 5:1

  • bei fünfen: 10:1

Vermutlich werden Sie alleine gegen den Geber spielen, es ist eher selten, dass diese Form des Blackjack online mit mehreren Spielern stattfindet. Wie bei den anderen Varianten auch können Sie:

  • kaufen
  • halten

  • passen

  • verdoppeln

Jedoch können Sie nicht:

  • aufgeben

Hat der Geber Blackjack, haben Sie direkt verloren. Wenn Sie einen Blackjack vermuten, weil er ein Ass zeigt, können Sie versichern.

Matchplay 21

Diese vornehmlich online gespielte Variante findet man auch zunehmend offline. Es ist eine Blackjack Form die besonders geeignet ist, das Spiel Anfängern nahe zu bringen. Es wird mit sechs oder acht Decks gespielt wobei zuerst alle Zehnen entfernt werden. Es ist etwas vereinfacht, denn der Spieler gewinnt mit einfach mehr Punkten, so lange er weniger als 21 hat. Zudem werden bestimmte Kartenkombinationen mit besonderen Boni belohnt. Diese sind:

  • genau 21 Punkte mit fünf Karten: 3:2

  • 6-7-8 Reihe: 3:2

  • 21 Punkte mit 6 Karten: 2:1

  • Gleichfarbig 6-7-8: 2:1

  • Gleichfarbig drei Siebenen: 2:1

  • 21 mit sieben Karten: 3:1

  • Pik 6-7-8: 3:1

  • dreimal Pik 7: 3:1

  • drei gleichfarbige Siebenen wenn der Geber auch eine Sieben hat: 40:1

Die Quoten variieren von Casino zu Casino. Das Kartenzählen ist durch das ständige neue Mischen sehr schwierig, jedoch zeigt sich ein bedeutender statistischer Erfolg, wenn sich der Spieler an die gängigen Blackjack-Strategien hält.

Beim Matchplay 21 kann der Spieler:

  • Mit jeder Summe aus zwei Karten verdoppeln

  • Ein Paar teilen. Eine EINZELNE weitere Teilung ist zulässig

  • Ein Paar Asse teilen, jedes Ass erhält dann eine zusätzliche Karte

  • Bei Aufgabe die Hälfte des Einsatzes zurück erhalten

Sicher haben Sie bemerkt, dass diese Form des Blackjack eher an die spanische Form erinnert. Man könnte sie als Variante einer Variante bezeichnen. Attraktiv sind die zusätzlichen Gewinnmöglichkeiten, die die Erschwernis durch das häufige Mischen sicher aufwiegen.

Multi-Hand Blackjack

Dies ist die gebräuchlichste Form beim online Spielen. Dabei wird, wie der Name schon sagt, von einem Spieler mit mehreren Händen gespielt. Diese Version des Blackjack wird meist mit sechs oder acht Decks gespielt, die von einem virtuellen Geber bedient werden. Er mischt auch alle Decks nach jeder Runde. Daher ist auch für sehr erfahrene Spieler Das Karten zählen praktisch unmöglich. Eigenheiten wie Temperatur oder Beschaffenheit des Mischgerätes, die beim Live. Spiel durchaus eine statistische Rolle spielen, fallen hier komplett weg.

Der Einsatz pro Hand ist meist sehr gering um die Spieler eben zu animieren, mit allen erlaubten Händen zu spielen. Das Spiel selbst folgt den klassischen Blackjack Regeln. Durch die hohe Anzahl an Händen besteht auch eine größere Gefahr, zu verlieren. Wenn sich Blackjack Spieler „Action“ wünschen und den Nervenkitzel des Zufalls Charakters dieses Kartenspiels auskosten möchten, ist diese Variante die Richtige.

Wie wäre es mit ein bisschen Praxis?

Nachdem wir uns nun mit den Regeln, der Grundstrategie und verschiedenen Blackjack Varianten vertraut gemacht haben, sollten wir endlich die Karten ergreifen und spielen. Wussten Sie, dass Blackjack und Poker vieles gemeinsam haben? Zum Beispiel die Frage, woran man Profi von Rookie unterscheidet. Das hat nichts mit der Mischtechnik oder dergleichen zu tun sondern mit einer Fähigkeit: Die Körpersprache, vor allem die Mimik der anderen Beteiligten zu lesen. Wenn Sie Online spielen, wird Ihnen ein solches Talent sicher nicht weiterhelfen, denn Sie sehen ja die anderen Spieler nicht. Hier hilft nur noch ein gutes mathematisches Talent und…das Quäntchen Glück.

Im Web finden Sie verschiedene Grafiken und Erläuterungen zu den verschiedenen Blackjack Strategien. Es ist sicher sinnvoll, diese zu studieren und vielleicht sogar zu üben, wenn Sie ernsthaft um Geld und auch um größere Summen spielen möchten. Dies gilt für das Live-Spiel im Live Casino ebenso wie für das virtuelle Blackjack Spiel. Probieren Sie es doch einfach einmal aus und testen Sie unser Live Dealer Blackjack Angebot.

Ein paar typische non-verbale Signale

Zugegeben, im Web ist das Erkennen von nonverbalen Signalen schwierig, jedoch nicht unmöglich. Beginnen wir aber zuerst mit der leichteren Variante: Wir nehmen man, Sie spielen gegen Menschen, die Sie auch sehen. Die typischen Signale die gleich genannt werden sollten Sie bei anderen idealerweise sehen und bei sich meiden. Die meisten Spieler, egal in welchem Bereich sind mit dem Lesen der Mimik grundsätzlich vertraut.

  • Unsicherheit: Gegenüber richtet sich leicht auf; Augen werden weiter geöffnet; tieferes Einatmen; Kopf wird leicht vorgebeugt; Schlucken;

  • „mir gefällt nicht, was ich sehe“: Kopf wird zurück geneigt; tiefes Ausatmen; kurzes Öffnen der Lippen; Augen werden leicht zusammengekniffen

  • „YES!!“: ruckartige Bewegung; schnelles Weiten der Augen, gleich darauf leichtes Schließen der Augen; Lippen werden geöffnet und gespitzt („Luftkuss“); zurücklehnen und Öffnen der Körperhaltung; Finger öffnen sich, meist geht eine Hand vom Tisch

Diese kleinen Hinweise erscheinen oft wirklich sehr klein. Oft sind sie nur als angedeutete Bewegung zu erkennen. Einen „non verbalen Ausrutscher“ auch bei einem sehr geübten Geber sehen Sie übrigens an einer abrupten Unterbrechung der Bewegung.

Der größte Teil der non-verbalen Signale ist unwillkürlich (Mimik) oder teil-willkürlich. Sie kommen direkt aus der emotionalen Reaktion heraus und es erfordert Training, diese zu unterdrücken. Schauspieler erlernen, die Körpersprache zu verfälschen. Das ist der bessere Weg als zu versuchen, sie zu unterdrücken. Wenn jemand unbewegt wirkt, erweckt er so großes Misstrauen, dass er sehr schnell komplett gemieden wird. Sind Sie Geber und zeigen keine Regung, werden Sie Ihre Abende vermutlich an leeren Tischen verbringen, denn Sie erscheinen unsympathisch und suspekt.

Zum Üben gilt als Faustregel: Je größer der Signalgeber, um so leichter ist er kontrollierbar. Signale die Sie mit dem ganzen Körper senden, können Sie recht leicht unterdrücken oder verfälschen. Die sogenannte Mikro-Facial Gestik, also der Bereich der Körpersprache der in oder um die Augen herum stattfindet, entzieht sich ganz und gar jeglicher Kontrolle.

Non-verbale Signale im Web – die Zeit verrät alle Regungen

Wenn Sie mit anderen Spielern im Web spielen, beobachten Sie bitte die Zeit! Weicht die Zeit bei den Reaktionen Ihrer Kontrahenten ab, werden Sie hellhörig. Reagiert Ihr Gegner langsamer, ist er vorsichtig. Reagiert er schneller, ist er sich seiner Sache sehr sicher. Noch besser ist es, wenn das Spiel eine Chat Funktion hat. Hier können Sie das Schreibverhalten beobachten. Mehren sich Schreibfehler, fehlen Leerzeichen oder werden die Sätze kurz und abgehackt, ist der andere im Stress.

On- wie offline gilt: Vertrauen Sie ruhig auf Ihre Intuition. Sie ist nicht etwa ein übersinnliches Talent, sondern eine sehr praktische Einrichtung unseres Gehirns. Würden wir absolut alle Eindrücke bewusst wahrnehmen und verarbeiten, wären wir ständig überfordert von der Informationsflut um uns herum. Also „hilft“ Mutter Natur, indem sie unser Gehirn so verschaltet hat, dass wir alle Eindrücke aufnehmen und auch verarbeiten, uns dies aber nur zum Teil bewusst wird. Das Ergebnis der nicht bewusst registrierten und verarbeiteten Eindrücke wird uns ebenfalls präsentiert: als intuitiver Eindruck.

Und weil dieser Impuls eben das Ergebnis der nicht bewusst wahrgenommenen Eindrücke ist, gibt es für diese Intuition (scheinbar) keinen rational greifbaren Grund. Die selbe Ursache liegt jedoch auch der Tatsache zuGrunde, dass Intuitionen fast immer richtig und nie komplett falsch sind. Gerade beim Spielen leistet Ihnen also diese, zugegeben diffuse, Funktion des menschlichen Bewusstseins sehr gute Dienste, wenn Sie sie ein bisschen kennen lernen.

Übung macht den Profi

Es gibt viele Möglichkeiten, im Internet nur zum Spaß oder zum Üben Blackjack zu spielen. Das ist sicher sinnvoll, um sich die verschiedenen Spielvarianten anzusehen und die Strategie zu erproben. So können Sie auch erste Anpassung machen,. Um Ihre persönliche Spielweise zu entwickeln. Die Abläufe in den kostenfreien Spielangeboten sind genauso wie in den Kostenpflichtigen. Sie können im „just for fun“-Bereich sogar bereits erste Turniere spielen. Der Vorteil daran ist, dass es für Sie nur um Gewinnen oder Verlieren geht und Sie mit den Spiel Abläufen vertraut werden.

Besonders bei Begriffen oder eher seltenen Spielaktionen ist eine solche Übungsphase sicher hilfreich, denn es reißt Sie vermutlich aus dem Spielfluss, aus dem „Feeling“ wenn Sie immer erst überlegen oder gar nachlesen müssen, was gerade geschieht oder ratsam wäre. Videotutorials sind ebenfalls hilfreich ebenso wie Blogs von versierten Spielern. Verschiedene Online Casinos haben ebenfalls Infoblogs angeschlossen, in denen Sie alles über die Faszination Blackjack nachlesen können.

Sprechen wir über Geld

Wenn Sie um Geld spielen und dabei Gewinne machen möchten ist es wichtig, sich ein Limit zu setzen. Seien Sie hier nicht nur streng sondern absolut unnachgiebig gegen sich. Setzen Sie sich eine klare Höchstsumme, die Sie zu verlieren bereit sind. Danach ist Schluss, auch wenn sich das Blatt zu wenden scheint. Eine andere Möglichkeit, die vor allem beim Online-Spielen eine gute Alternative darstellt ist ein Zeitlimit. Wenn Sie sich für diesen Weg entscheiden, spielen Sie mit Stoppuhr. Der Grund ist ganz einfach, dass mit der Zeit die Konzentration und die Reaktionsschnelligkeit nachlassen. Ebenso kann sich sonst Ihr Spiel verselbstständigen, was dazu führt, dass Sie frustriert werden oder gar mehr Geld verlieren, als Sie eigentlich setzen wollten.

Führen Sie ruhig Buch, in welchem Verhältnis Gewinne und Verluste sich bewegen. Versuchen Sie mehrere Blackjack Varianten. Nur weil Ihnen die eine nicht liegt heißt das nicht, dass Sie grundsätzlich nicht gewinnbringend spielen können. Wenn Sie sich an Strategien halten beachten Sie bitte, dass diese Angaben Mittelwerte darstellen. Sie sollen ruhig als Basis gesehen werden, für Ihre eigene Strategie, die Sie mit der Zeit entwickeln.

Zahlungsweise im Online Casino

Das Internet bietet Ihnen die Möglichkeit, in Casinos weltweit zu spielen. Meist ist es so, dass Sie ein Spielerkonto haben auf das Sie Ihren Spieleinsatz per Überweisung oder Kreditkarte einzahlen. Für schnelle Aufladungen ist sicher die Kreditkarte der geeignete Weg. Wenn Sie keine Kreditkarte haben, bietet sich hier auch eine sogenannte Debit Karte an. Sie funktioniert genau wie eine Kreditkarte, jedoch auf Guthabenbasis. Sie laden zunächst die Debitkarte über Ihr Girokonto auf, wenn die Karte auf 0.00 geht, können Sie keine weiteren Zahlungen tätigen. Dies hat den angenehmen Nebeneffekt, dass Sie sicher nicht mehr Geld verspielen können, als Sie wollen.

Auszahlungen aus dem Casino gehen auf Ihr Girokonto, die Kredit-/Debitkarte oder können bei manchen Anbietern über Internet Zahlungsdienste wie PayPal abgerufen werden. Wie genau der Geldfluss beim Online Casino Ihrer Wahl funktioniert, wird vom jeweiligen Betreiber genau erklärt. Viele Casinos bieten auch an, nur mit virtuellem Geld Blackjack zu spielen, also ohne reale Einsätze mit dem Spiel vertraut zu werden.

Wo endet Leidenschaft, wo beginnt Sucht?

Sicher haben Sie schon vom Phänomen der Spielsucht gehört. Genaugenommen ist der Betroffene nicht nach dem Spiel süchtig, sondern nach den Neurotransmittern, die in der Spielsituation vom Gehirn in Massen ausgeschüttet werden. Das Spiel stimuliert dieses auch als „Endorphin Gewitter“ bekannte neurophysiologische Phänomen.

Es ist normal, geradezu rauschhafte Hochgefühle zu haben, wenn man gewinnt. Es ist auch normal, wütend oder frustriert zu sein, wenn man verliert. Hier spielt sich in der Gehirnchemie ein gewolltes Ungleichgewicht ab, dass wir normalerweise als Extrem erleben. Schwierig wird es, wenn jemand den Wunsch hat oder gar die Notwendigkeit entwickelt, aus „extrem“ „normal“ zu machen. Dann droht die Entstehung einer Sucht. Meist geschieht dies schleichend. Absolut jeder Spielsüchtige hat vermutlich am Anfang gedacht, das könne ihm oder ihr niemals passieren, man hat sich ja schließlich im Griff. Das genau ist die größte Falle.

Wenn Sie also merken, dass Sie nicht mehr eine Runde Blackjack spielen wollen, sondern dass jetzt müssen, zum Beispiel um einen Frust zu kompensieren oder sich besser zu fühlen, verordnen Sie sich im eigenen Interesse eine lange Spielpause. Sollten Sie erste Anzeichen einer Sucht an sich entdecken, wenden Sie sich bitte an geschulte Therapeuten oder entsprechende Selbsthilfegruppen. Eine manifeste Spielsucht ist nicht nur ärgerlich und schwierig für Ihre Mitmenschen, sie gefährdet direkt und indirekt Ihre Gesundheit und kann sich existenzvernichtend auswirken.

Casinos übernehmen übrigens keine Verantwortung für Suchtverhalten, nehmen sich jedoch immer mehr die Freiheit Spieler zeitweise oder ganz zu sperren, wenn eine Spielsucht vermutet werden kann. Dies ist sicherlich sinnvoll, denn in Deutschland ist der Hinweis auf das Suchtpotenzial von Glücksspielen gesetzlich vorgeschrieben. Das Gleiche gilt für viele andere europäische Länder, es laufen Initiativen, dies EU-weit zur Gesetzesnorm zu machen.

Warum ausgerechnet Blackjack?

Im Gegensatz zum Pokerspiel ist Blackjack ein echtes Glücksspiel. Zugegeben, man kann mit einer guten Strategie dem Glück auf die Sprünge helfen, doch gerade bei Spielen mit sehr vielen Karten ist es tatsächlich zum größten Teil eine Frage des Glücks, wer gewinnt. Natürlich kann man auch hier Wahrscheinlichkeiten errechnen, doch seien wir ehrlich, wenn man das täte, wo bliebe der Spielspaß?

Alle Varianten von Blackjack sind im Grunde sehr einfach und selbsterklärend. Sie werden sehen, dass die zunächst etwas kompliziert wirkenden Regeln im Spiel ganz selbstverständlich und logisch sind. Hinzu kommt, dass Blackjack Runden relativ schnell ablaufen und sich nicht, wie etwa ein Pokerspiel unter Umständen über Stunden hinziehen können. Wenn Sie nicht gerade ein Turnier spielen, steht es Ihnen jederzeit frei aus zu steigen oder ein paar Runden auszusetzen. Die Spieler sind also sehr viel flexibler und können zwischendurch eine Runde spielen, ohne damit rechnen zu müssen, dass diese Runde sehr lange dauert.

Im Online Casino sind die Blackjack Einsätze meist gut überschaubar. Die Regelungen für Auszahlungen sowie die Möglichkeit zu versichern sorgen dafür, dass die Spieler sehr viel Kontrolle über Verluste haben und der Verlust in einer Runde durch einen Gewinn in der nächsten ausgeglichen werden kann. Auch virtuell können Sie an verschiedenen Tischen mit verschiedenen Modi spielen, was beim Poker oder Roulette ebenfalls schwierig wird.

Für viele Spieler faszinierend ist die Tatsache, dass Blackjack in seinem Reglement asymmetrisch ist. Auf den ersten Blick scheinen viele Regeln den Spieler zu bevorteilen. So kann der Spieler etwa immer entscheiden, ob er eine Karte nehmen will oder nicht, der Geber muss hier einer starren Regel folgen, bis 16 muss er nehmen, ab 17 darf er nicht mehr nehmen. Wenn der Spieler verdoppelt, muss der Geber mitgehen. Er kann also bei einem guten Blatt den Gewinn anheben, ohne dass der Geber dies verhindern kann. Der Spieler kann seine Hand teilen, der Geber nicht. So kann der Spieler mit zwei Händen gegen eine Hand des Gebers gewinnen.

Natürlich hat auch der Geber einen kleinen Vorteil: Überkauft sich der Spieler, so verliert er seinen Einsatz sofort. Sollte sich im gleichen Spiel der Geber auch überkaufen, bleibt das Spiel für den Spieler dennoch verloren, es wird nicht als unentschieden gewertet. Unentschieden gibt es nur bei Punktgleichheit kleiner oder gleich 21.

Natürlich ist der Geber nicht chancenlos. Doch ein versierter und erfahrener Blackjack Spieler kann mit diesem Spiel sehr gute Gewinne erzielen. Wenn er sie zu sehen und zu nutzen versteht, ist er potentiell dem Geber gegenüber in einem kleinen Vorteil. Das macht Blackjack sicherlich sehr attraktiv, denn das Spiel ist schnell zu verstehen und leicht zu erlernen.

Wussten Sie…?

….das Blackjack eines der wenigen gesellschaftsübergreifenden Phänomene ist? Vermutlich wurde es zum ersten Mal in Frankreich gespielt. Adel, Könige und Bürger waren gleichermaßen begeistert davon, ihr Glück mit den Karten auf die Probe zu stellen. Weil aber Adel nun mal verpflichtet, hatte das gleiche Spiel in verschiedenen Gesellschaftsschichten unterschiedliche Namen.

….das Blackjack in Europa lange Zeit sogar in Casinos verboten war? Der Grund war, dass man sich nicht einigen konnte, ob es nun ein echtes Glücksspiel oder doch ein manipulier- und berechenbares Schein-Glücksspiel ist. Lange Zeit hatte in Deutschland der Staat als einzige Instanz eine Glücksspiel Tendenz, wir kennen das als Lotto. Nur sehr langsam weichte das auf, zunächst wurden Wetten zugelassen, schließlich gab es staatliche Casinos. Erst seit wenigen Jahren darf auf Ebene der Bundesländer eine Glücksspiel Lizenz erworben werden. Mit dem Entstehen der Online Casino wurde auch diese Regelung überarbeitet.

…das Blackjack Gegenstand mathematischer Forschung ist? Die erste fundierte Analyse des Spiels wurde 1956 veröffentlicht. Seither wurden sehr viele Dissertationen vor allem im Bereich Wahrscheinlichkeitsrechnung und mathematische Analyse auf das Spiel mit der 21 aufgebaut. Sogar in vielen mathematischen Fakultäten werden Stochastik und Wertberechnung auf dem Spielablauf von Blackjack basierend gelehrt.

Wählen Sie Ihre Spielpartner gut aus

Mittlerweile gibt es eine Fülle von Online Casinos. Ebenso weit gestreckt ist die Qualität der Angebote. Beachten Sie bei der Auswahl Ihres Casinos ruhig auch Kleinigkeiten wie die Grafik, Server Geschwindigkeit und Verfügbarkeit. Wie oft finden Wartungsarbeiten statt? Wo werden die Gelder auf den Spieler Kontos hinterlegt? Welche und wie viele Blackjack Varianten werden angeboten? In welcher Sprache sind die AGBs und Anleitungen verfasst? Gibt es Mediatoren, falls es zu Unstimmigkeiten kommt? Werden Ihnen Fristen gesetzt wie etwa: Ein einmal eingezahltes Guthaben muss in einer bestimmten Zeit verspielt werden, oder es verfällt?

Hilfreich ist es auch, einen Blick in einschlägige Foren zu werfen oder Spieler Rezensionen zu lesen. Seriöse Online Casinos legen Wert auf Spielerbewertungen und veröffentlichen diese auch. Sie finden im Internet auch zahlreiche Blogs zum Thema in denen Auch Online Casinos besprochen werden. Wie immer ist gute Information wichtig und erhöht Ihre Sicherheit und den Spielspaß enorm. Vielleicht ist es Ihnen auch wichtig, ob ein Online Casino Übungstische anbietet. Hier können Sie mit virtuellem Einsatz spielen und sich erst einmal mit dem Spiel und den Abläufen im jeweiligen Online Angebot vertraut machen. Wichtig sind sicher auch Fragen wie: Kann man gegen andere echte Spieler antreten? Gibt es Events, wie etwa Turniere? Glücklicherweise gibt es inzwischen zahlreiche sehr gute Online Angebote, die mit toller Grafik und attraktiven Angeboten überzeugen. Viel Glück und immer eine glückliche Hand!

Jetzt anmelden

Or via our Social Media channels: